Die heilige Matilda (ca. 895–968) war eine Königin von Deutschland und die Frau von König Heinrich I., dem Vogelfänger. Als Tochter des sächsischen Adels war sie für ihre Frömmigkeit und Wohltätigkeit gegenüber den Armen bekannt. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 936 spielte sie eine wichtige Rolle in der Herrschaft ihres Sohnes Otto I., des späteren Kaisers des Heiligen Römischen Reiches. Sie gründete mehrere Klöster, insbesondere in Quedlinburg, wohin sie sich später zurückzog. Sie war für ihre Weisheit und Bescheidenheit bekannt und widmete ihr Vermögen der Kirche und wohltätigen Zwecken. Sie starb im Jahr 968 und wurde kurz darauf heiliggesprochen. Sie ist die Schutzpatronin der Familien und Witwen. Sein Kult verbreitete sich nach Lothringen und Deutschland.