Die um 1830 erbaute Kirche Saint-Martin in Saulxures-lès-Bulgnéville ersetzt ein früheres Bauwerk, von dem keine Spuren mehr vorhanden sind.
Das Gebäude besteht aus einem einzigen Kirchenschiff, das durch große halbkreisförmige Erkerfenster beleuchtet wird, die typisch für die Architektur dieser Zeit sind. Der quadratische Glockenturm mit einem gewölbten Dach und einer durchbrochenen Spitze dominiert die Westfassade und dient als Verandaturm.
Im Inneren der Kirche sind noch die Originalmöbel aus dem 19. Jahrhundert erhalten, darunter zwei Seitenaltäre, die der Jungfrau und einem heiligen Bischof gewidmet sind. Der Chor mit einem Sackgassengewölbe beherbergt ein Gemälde, das Saint-Martin beim Teilen seines Mantels darstellt und einem Schüler von Antoine Van Dyck zugeschrieben wird.
Die Buntglasfenster, die 1894 von einer Werkstatt von Glasmachermeistern aus Vaucouleurs angefertigt wurden, illustrieren Szenen wie die Verehrung des Kreuzes durch den Heiligen Franziskus von Assisi und die Heilige Familie. Einige Buntglasfenster tragen die Namen lokaler Spender und zeugen vom Engagement der Gemeinde bei der Verschönerung der Kirche.
Die Kirche wurde vor Kurzem restauriert und mit Fresken im Innenbereich versehen, um so ihr architektonisches und künstlerisches Erbe für künftige Generationen zu bewahren.




