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Sion, N.D. Buntglasfenster (I)

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Liebfrauenkirche in Sion

Dieses 1876 angebrachte Buntglasfenster des Heiligen Nikolaus ist zum Gedenken an Herrn Nicolas V. A. Rollin, den ehemaligen Bürgermeister von Vezelize von 1808 bis 1875, und seine Kinder gedacht. 1876.

Dieses Buntglasfenster stellt den Heiligen Nikolaus dar. Er wird hier in einer wohlwollenden Haltung dargestellt, gekleidet in das charakteristische Bischofsgewand: eine tiefrote Kasel, eine reich verzierte Mitra und einen Hirtenstab, den er in seiner rechten Hand hält. Zu seinen Füßen steigen drei Kinder aus einer Wanne, ein ikonografisches Detail, das direkt mit einer der berühmtesten Legenden des Heiligen verbunden ist. „Sanctus Nicolaus“ im Heiligenschein ist ein eindeutiges Zeichen der Identität des Heiligen. Auf der Gedenktafel am unteren Rand des Buntglasfensters steht: „Zur Erinnerung an Herrn Nicolas Rollin, ehemaliger Bürgermeister von Vézelise (1808–1875), seine Kinder, 1876.“ Diese Inschrift zeugt von der Hingabe der Familie und der im 19. Jahrhundert üblichen Praxis, Buntglasfenster zum Gedenken an Verstorbene zu finanzieren. Die Wahl des Heiligen Nikolaus kann einen Wunsch nach spirituellem Schutz oder eine persönliche Identifikation mit dem Heiligen widerspiegeln. Der obere Teil des Buntglasfensters, verziert mit Pflanzenmotiven und warmen Farben, symbolisiert himmlische Herrlichkeit. Diese Ornamentik ist typisch für die Glasfenster spezialisierter Werkstätten des 19. Jahrhunderts, die Frömmigkeit und künstlerische Forschung miteinander verbanden.
⤵ Ausführlichere Beschreibung

Dieses Buntglasfenster stellt den Heiligen Nikolaus dar. Er wird hier in einer wohlwollenden Haltung dargestellt, gekleidet in das charakteristische Bischofsgewand: eine tiefrote Kasel, eine reich verzierte Mitra und einen Hirtenstab, den er in seiner rechten Hand hält. Zu seinen Füßen steigen drei Kinder aus einer Wanne, ein ikonografisches Detail, das direkt mit einer der berühmtesten Legenden des Heiligen verbunden ist. „Sanctus Nicolaus“ im Heiligenschein ist ein eindeutiges Zeichen der Identität des Heiligen. Auf der Gedenktafel am unteren Rand des Buntglasfensters steht: „Zur Erinnerung an Herrn Nicolas Rollin, ehemaliger Bürgermeister von Vézelise (1808–1875), seine Kinder, 1876.“ Diese Inschrift zeugt von der Hingabe der Familie und der im 19. Jahrhundert üblichen Praxis, Buntglasfenster zum Gedenken an Verstorbene zu finanzieren. Die Wahl des Heiligen Nikolaus kann einen Wunsch nach spirituellem Schutz oder eine persönliche Identifikation mit dem Heiligen widerspiegeln. Der obere Teil des Buntglasfensters, verziert mit Pflanzenmotiven und warmen Farben, symbolisiert himmlische Herrlichkeit. Diese Ornamentik ist typisch für die Glasfenster spezialisierter Werkstätten des 19. Jahrhunderts, die Frömmigkeit und künstlerische Forschung miteinander verbanden.

Dieses Buntglasfenster stellt den Heiligen Nikolaus dar. Er wird hier in einer wohlwollenden Haltung dargestellt, gekleidet in das charakteristische Bischofsgewand: eine tiefrote Kasel, eine reich verzierte Mitra und einen Hirtenstab, den er in seiner rechten Hand hält. Zu seinen Füßen steigen drei Kinder aus einer Wanne, ein ikonografisches Detail, das direkt mit einer der berühmtesten Legenden des Heiligen verbunden ist. „Sanctus Nicolaus“ im Heiligenschein ist ein eindeutiges Zeichen der Identität des Heiligen. Auf der Gedenktafel am unteren Rand des Buntglasfensters steht: „Zur Erinnerung an Herrn Nicolas Rollin, ehemaliger Bürgermeister von Vézelise (1808–1875), seine Kinder, 1876.“ Diese Inschrift zeugt von der Hingabe der Familie und der im 19. Jahrhundert üblichen Praxis, Buntglasfenster zum Gedenken an Verstorbene zu finanzieren. Die Wahl des Heiligen Nikolaus kann einen Wunsch nach spirituellem Schutz oder eine persönliche Identifikation mit dem Heiligen widerspiegeln. Der obere Teil des Buntglasfensters, verziert mit Pflanzenmotiven und warmen Farben, symbolisiert himmlische Herrlichkeit. Diese Ornamentik ist typisch für die Glasfenster spezialisierter Werkstätten des 19. Jahrhunderts, die Frömmigkeit und künstlerische Forschung miteinander verbanden.


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