Maria, die Mutter Jesu, ist eine zentrale Figur im Christentum. Der Überlieferung zufolge wurde sie von Gott dazu auserwählt, den Messias zur Welt zu bringen. Sie wurde durch die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und blieb dabei Jungfrau. Sie war mit Josef verlobt und brachte in Bethlehem Jesus zur Welt. Sie zog ihn in Nazareth auf und begleitete ihn bis zu seiner Kreuzigung. Sie war zu Pfingsten anwesend und wird als Mutter der Kirche verehrt. Die katholische Tradition bekräftigt seine Aufnahme in den Himmel. Sein Kult ist in Lothringen besonders stark ausgeprägt, vor allem im Heiligtum Notre-Dame de Sion. Sie ist die Schutzpatronin Frankreichs und vieler christlicher Länder. Ein genaues Datum ist nicht bekannt, doch einige Überlieferungen datieren das Ende seines Lebens in Jerusalem oder Ephesus, zwischen den Jahren 40 und 50.