Laurentius von Rom (gest. 258) war Diakon der römisch-katholischen Kirche unter Papst Sixtus II. Er war für die Verwaltung der Kirchengüter und die Armenfürsorge zuständig und wurde während der Christenverfolgungen unter Kaiser Valerian verhaftet. Als er aufgefordert wurde, die Reichtümer der Kirche auszuliefern, präsentierte er ihnen die Armen und Kranken und sagte: „Dies sind die wahren Schätze der Kirche.“ Zur Strafe wurde er bei lebendigem Leib auf einem Grill verbrannt und starb den Märtyrertod. Der Überlieferung zufolge behielt er seinen Humor mit den Worten: „Dreh mich um, ich habe auf dieser Seite schon genug getan.“ Er ist der Schutzpatron der Diakone, Köche und Feuerwehrleute. Sein Kult verbreitete sich bis nach Lothringen und Frankreich, wo ihm viele Kirchen gewidmet sind.