Gemeinde Meuse (55130) mit 150 Einwohnern
Merowingerzeit: Die ersten Spuren der Besiedlung der Stätte stammen aus dieser Zeit und weisen auf eine uralte menschliche Präsenz hin.
16. – 17. Jahrhundert: Bau einer Mühle in einem malerischen Tal. Diese Mühle verursachte jedoch erhebliche finanzielle Schwierigkeiten für die Gemeinde.
1854: Die Stadt wird von einer Cholera-Epidemie heimgesucht, bei der 33 Einwohner sterben. Deshalb wurde der Friedhof, der zunächst rund um die Kirche lag, 1887 aus dem Dorf verlegt. Spuren des Cholera-Friedhofs sind noch im Wald erhalten.
1860: Es kommt zu einer weiteren Cholera-Epidemie, die ebenfalls Todesopfer fordert. Diese Tragödie führte zwischen 1887 und 1914 zur Verlegung des Friedhofs außerhalb der Gemeinde.
Unter Napoleon III. (1852-1870): Die Stadt erlebte einen Aufschwung dank der intensiven Ausbeutung von Holz, das für die Armee und den Bau von Gebäuden unerlässlich war. In dieser Zeit werden auch örtliche Steinbrüche ausgebeutet.
1. September 1944: Während des Zweiten Weltkriegs bildete sich im Wald „Connais“ eine Macchia. An diesem Tag griff ein Kommando eine deutsche Militärkolonne an und machte 156 Gefangene. Leider kamen bei dieser Aktion fünf junge Widerstandskämpfer ums Leben. Zu ihrem Gedenken wird an der Straße nach Dainville eine Gedenkstele errichtet, die jedes Jahr am 1. September mit einer Zeremonie stattfindet.







Coordonnées 48° 13′ 50″ nord, 6° 32′ 35″ est