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Sommerécourt, Kirche - Buntglasfenster (I)

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Kirche Saint Gerard

Dieses Buntglasfenster stellt die Unbefleckte Empfängnis dar.

Das Buntglasfenster stellt die Jungfrau Maria in einer Ikonographie der Unbefleckten Empfängnis dar. Es ist an traditionellen Attributen erkennbar, die sich direkt auf die Marienikonographie beziehen. Ihr Heiligenschein ist mit zwölf Sternen übersät, eine ausdrückliche Anspielung auf das 12. Kapitel der Apokalypse des Johannes, wo die himmlische Frau „mit zwölf Sternen gekrönt“ erscheint. Die Jungfrau ist in eine weiße Tunika und einen blauen Mantel gekleidet, Farben, die Reinheit bzw. himmlische Erhabenheit symbolisieren. Unter seinen Füßen sehen wir eine Mondsichel und eine zerquetschte Schlange. Die Mondsichel, die ebenfalls dem Text der Apokalypse entlehnt ist, spielt auf ihre göttliche Mutterschaft und ihre Rolle beim Sieg Christi über die Dunkelheit an. Was die Schlange betrifft, so handelt es sich hier um eine direkte Anspielung auf die Genesis (3:15), wo Gott verkündet, dass eine Frau den Kopf der Schlange zertreten wird, als Zeichen des Triumphs über die Erbsünde. Das zentrale Medaillon wird von einem neugotischen Dekor umrahmt, das aus geometrischen und floralen Motiven besteht. Die Pflanzrabatten zeigen Weintrauben und Lilien. Trauben, eucharistische Symbole, erinnern an das Blut Christi, während Lilien mit jungfräulicher Reinheit assoziiert werden. Im unteren Teil wird durch eine Widmung darauf hingewiesen, dass dieses Glasfenster im Jahr 1884 von den jungen Damen der Gemeinde gestiftet wurde, was die Marienverehrung der Ortsgemeinde unterstreicht. Die Unbefleckte Empfängnis wurde 1854, kurz vor der Entstehung dieses Buntglasfensters, von Papst Pius IX. als Dogma definiert.
⤵ Ausführlichere Beschreibung

Das Buntglasfenster stellt die Jungfrau Maria in einer Ikonographie der Unbefleckten Empfängnis dar. Es ist an traditionellen Attributen erkennbar, die sich direkt auf die Marienikonographie beziehen. Ihr Heiligenschein ist mit zwölf Sternen übersät, eine ausdrückliche Anspielung auf das 12. Kapitel der Apokalypse des Johannes, wo die himmlische Frau „mit zwölf Sternen gekrönt“ erscheint. Die Jungfrau ist in eine weiße Tunika und einen blauen Mantel gekleidet, Farben, die Reinheit bzw. himmlische Erhabenheit symbolisieren. Unter seinen Füßen sehen wir eine Mondsichel und eine zerquetschte Schlange. Die Mondsichel, die ebenfalls dem Text der Apokalypse entlehnt ist, spielt auf ihre göttliche Mutterschaft und ihre Rolle beim Sieg Christi über die Dunkelheit an. Was die Schlange betrifft, so handelt es sich hier um eine direkte Anspielung auf die Genesis (3:15), wo Gott verkündet, dass eine Frau den Kopf der Schlange zertreten wird, als Zeichen des Triumphs über die Erbsünde. Das zentrale Medaillon wird von einem neugotischen Dekor umrahmt, das aus geometrischen und floralen Motiven besteht. Die Pflanzrabatten zeigen Weintrauben und Lilien. Trauben, eucharistische Symbole, erinnern an das Blut Christi, während Lilien mit jungfräulicher Reinheit assoziiert werden. Im unteren Teil wird durch eine Widmung darauf hingewiesen, dass dieses Glasfenster im Jahr 1884 von den jungen Damen der Gemeinde gestiftet wurde, was die Marienverehrung der Ortsgemeinde unterstreicht. Die Unbefleckte Empfängnis wurde 1854, kurz vor der Entstehung dieses Buntglasfensters, von Papst Pius IX. als Dogma definiert.

Das Buntglasfenster stellt die Jungfrau Maria in einer Ikonographie der Unbefleckten Empfängnis dar. Es ist an traditionellen Attributen erkennbar, die sich direkt auf die Marienikonographie beziehen. Ihr Heiligenschein ist mit zwölf Sternen übersät, eine ausdrückliche Anspielung auf das 12. Kapitel der Apokalypse des Johannes, wo die himmlische Frau „mit zwölf Sternen gekrönt“ erscheint. Die Jungfrau ist in eine weiße Tunika und einen blauen Mantel gekleidet, Farben, die Reinheit bzw. himmlische Erhabenheit symbolisieren. Unter seinen Füßen sehen wir eine Mondsichel und eine zerquetschte Schlange. Die Mondsichel, die ebenfalls dem Text der Apokalypse entlehnt ist, spielt auf ihre göttliche Mutterschaft und ihre Rolle beim Sieg Christi über die Dunkelheit an. Was die Schlange betrifft, so handelt es sich hier um eine direkte Anspielung auf die Genesis (3:15), wo Gott verkündet, dass eine Frau den Kopf der Schlange zertreten wird, als Zeichen des Triumphs über die Erbsünde. Das zentrale Medaillon wird von einem neugotischen Dekor umrahmt, das aus geometrischen und floralen Motiven besteht. Die Pflanzrabatten zeigen Weintrauben und Lilien. Trauben, eucharistische Symbole, erinnern an das Blut Christi, während Lilien mit jungfräulicher Reinheit assoziiert werden. Im unteren Teil wird durch eine Widmung darauf hingewiesen, dass dieses Glasfenster im Jahr 1884 von den jungen Damen der Gemeinde gestiftet wurde, was die Marienverehrung der Ortsgemeinde unterstreicht. Die Unbefleckte Empfängnis wurde 1854, kurz vor der Entstehung dieses Buntglasfensters, von Papst Pius IX. als Dogma definiert.


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