Die Gemeinde wurde 1878 an Rollainvile angegliedert.
L'Étanche,
eine
ehemalige
französische
Gemeinde
im
Departement
Vogesen,
ist
vor
allem
für
ihre
Zisterzienserabtei,
die
Abtei
Notre-Dame
de
l'Étanche,
bekannt.
Gründung
der
Abtei:
1148:
Die
Abtei
wird
auf
Wunsch
von
Matthäus
I.,
Herzog
von
Lothringen,
und
seiner
Frau
Bertha
von
Schwaben
von
Zisterziensermönchen
aus
der
Abtei
Tart
in
Burgund
gegründet.
Entwicklung
und
Einfluss:
Dank
Spenden
einheimischer
Adelsfamilien
erwarb
die
Abtei
Land
in
rund
vierzig
Pfarreien
und
sicherte
so
ihren
Wohlstand.
Krisenzeiten:
Dreißigjähriger
Krieg
(1618–1648):
Die
Abtei
erlitt
erhebliche
Zerstörungen,
insbesondere
im
Jahr
1632
durch
schwedische
Truppen.
Wiederaufbau
und
Niedergang:
1743:
Wiederaufbau
der
Abtei
mit
Anbau
eines
Flügels
mit
neun
Klosterzellen.
1770:
Fertigstellung
der
Abteikapelle.
1790:
Während
der
Französischen
Revolution
wird
die
Abtei
aufgelöst,
die
Mönche
vertrieben
und
das
Anwesen
als
Nationaleigentum
verkauft.
Nach
der
Revolution:
Die
Abteigebäude
wurden
in
einen
Bauernhof
umgewandelt
und
im
Laufe
der
Zeit
umgebaut
und
erweitert.
Gemeindefusion:
21.
Juli
1905:
Ein
Dekret
vereint
das
Gebiet
der
Gemeinde
L'Étanche
mit
dem
von
Rollainville,
was
zum
administrativen
Verschwinden
von
L'Étanche
als
unabhängige
Gemeinde
führt.







Coordonnées 48° 20′ 34″ nord, 5° 44′ 52″ est