Klicken Sie auf das Bild, um es im Vollbildmodus anzuzeigen.
An der Spitze des Spitzbogens sind die Attribute der Feldarbeit dargestellt: eine Garbe und Weinreben. Darunter ist zu lesen:
+ Es lebe + Labeun +
und in der nächsten Zeile das Jahr 1481
+ Mil + iiii + iiii Tit
Der obere Schild, der die Mitte hält, stellt das Wappen Frankreichs dar und über ihm steht das Motto:
+ Es lebe + lass Roy + Louis +
Das rechte Wappen gibt das Wappen wieder, das Karl VII. im Jahr 1429 der Familie von Jeanne d’Arc verlieh: „In Blau mit einem hohen silbernen Schwert, einer goldenen Garbe, darüber eine Königskrone und flankiert von zwei Lilien, alles aus Gold.“ »
Auf der linken Seite steht: „Blau mit drei goldenen Pflugscharen, mit der Spitze nach oben, und einem goldenen Rädchen im Herzen.“ »
Dies ist das Wappen der Familie Thiesselin, deren Tochter Miole 1460 Claude du Lys, den damaligen Besitzer des Hauses, heiratete.
In der Vergangenheit müssen diese und andere heute verschwundene Ornamente mit Farbe überdeckt worden sein. Glaubt man Montaigne, der sich bei seinem Besuch in Domrémy im Jahr 1580 folgendermaßen ausdrückte: „Die Fassade des kleinen Hauses, in dem Jeanne d’Arc geboren wurde, ist ganz mit ihren Gesten bemalt, aber das Alter hat die Malerei stark beschädigt“ (1).
Über der Tür ist in einer dafür vorgesehenen Nische die Statue einer knienden Jungfrau zu sehen. Es ist die Reproduktion des gefundenen
(1) Reisebericht von Italien über die Schweiz und Deutschland. (Ausgabe 1774).