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Semilly, Kirche - Buntglasfenster (I)

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Kirche St. Martin

Dieses Buntglasfenster zeigt eine spirituelle Szene, in der eine Heilige, möglicherweise die Jungfrau Maria, als himmlische Königin mit einem heiligen Mönch interagiert.

Das Buntglasfenster zeigt eine religiöse Szene mit zwei Hauptfiguren, eingerahmt in eine klassische und reich verzierte Komposition, die typisch für das ausgehende 19. Jahrhundert ist. Die Inschrift unten lautet: „Die Gemeindemitglieder und Pfarrer von Semilly, 1869-1877, A. Laurent, Priester“. In einer Kartusche am unteren Rand ist eine Werkstattsignatur sichtbar. Die weibliche Figur auf der rechten Seite ist in Rot (Symbol für Nächstenliebe und göttliche Liebe) und Weiß (Reinheit und Heiligkeit) gekleidet und trägt ein Zepter, ein königliches Attribut, das ihren Status als Herrscherin bestätigt. Sie ist mit einem Heiligenschein umgeben, der ihre Heiligkeit symbolisiert. Ihre Rolle ist eindeutig mit einer spirituellen Übertragung verbunden, da sie der knienden Gestalt ein Pergament oder Dokument überreicht. Aufgrund ihrer Haltung und Attribute lässt sich diese Figur als die Jungfrau Maria identifizieren, die in der katholischen Ikonographie oft als Königin dargestellt wird. Bei der knienden männlichen Figur links, die ein Sackleinengewand trägt, handelt es sich eindeutig um einen Ordensmann, wahrscheinlich einen Franziskanermönch. Charakteristisch für die Mitglieder dieses Ordens ist seine Tonsur (die abrasierte Schädeldecke). Er trägt einen Heiligenschein, was darauf hinweist, dass er heilig ist. Seine kniende Haltung und die gefalteten Hände drücken tiefe Demut und Hingabe aus. Es handelt sich wahrscheinlich um den Heiligen Franz von Assisi oder einen anderen berühmten Franziskaner, doch das Fehlen von Attributen wie Stigmata oder eines Kruzifixes schränkt die Bestätigung ein. Ein grüner Vorhang bedeckt den Hintergrund, ein typisches Element der klassischen Ikonographie, um Feierlichkeit zu signalisieren und die heilige Szene einzurahmen. Die Komposition ist mit floralen und architektonischen Motiven verziert. Die helle Farbpalette ist charakteristisch für den neugotischen Stil.
⤵ Ausführlichere Beschreibung

Das Buntglasfenster zeigt eine religiöse Szene mit zwei Hauptfiguren, eingerahmt in eine klassische und reich verzierte Komposition, die typisch für das ausgehende 19. Jahrhundert ist. Die Inschrift unten lautet: „Die Gemeindemitglieder und Pfarrer von Semilly, 1869-1877, A. Laurent, Priester“. In einer Kartusche am unteren Rand ist eine Werkstattsignatur sichtbar. Die weibliche Figur auf der rechten Seite ist in Rot (Symbol für Nächstenliebe und göttliche Liebe) und Weiß (Reinheit und Heiligkeit) gekleidet und trägt ein Zepter, ein königliches Attribut, das ihren Status als Herrscherin bestätigt. Sie ist mit einem Heiligenschein umgeben, der ihre Heiligkeit symbolisiert. Ihre Rolle ist eindeutig mit einer spirituellen Übertragung verbunden, da sie der knienden Gestalt ein Pergament oder Dokument überreicht. Aufgrund ihrer Haltung und Attribute lässt sich diese Figur als die Jungfrau Maria identifizieren, die in der katholischen Ikonographie oft als Königin dargestellt wird. Bei der knienden männlichen Figur links, die ein Sackleinengewand trägt, handelt es sich eindeutig um einen Ordensmann, wahrscheinlich einen Franziskanermönch. Charakteristisch für die Mitglieder dieses Ordens ist seine Tonsur (die abrasierte Schädeldecke). Er trägt einen Heiligenschein, was darauf hinweist, dass er heilig ist. Seine kniende Haltung und die gefalteten Hände drücken tiefe Demut und Hingabe aus. Es handelt sich wahrscheinlich um den Heiligen Franz von Assisi oder einen anderen berühmten Franziskaner, doch das Fehlen von Attributen wie Stigmata oder eines Kruzifixes schränkt die Bestätigung ein. Ein grüner Vorhang bedeckt den Hintergrund, ein typisches Element der klassischen Ikonographie, um Feierlichkeit zu signalisieren und die heilige Szene einzurahmen. Die Komposition ist mit floralen und architektonischen Motiven verziert. Die helle Farbpalette ist charakteristisch für den neugotischen Stil.

Das Buntglasfenster zeigt eine religiöse Szene mit zwei Hauptfiguren, eingerahmt in eine klassische und reich verzierte Komposition, die typisch für das ausgehende 19. Jahrhundert ist. Die Inschrift unten lautet: „Die Gemeindemitglieder und Pfarrer von Semilly, 1869-1877, A. Laurent, Priester“. In einer Kartusche am unteren Rand ist eine Werkstattsignatur sichtbar. Die weibliche Figur auf der rechten Seite ist in Rot (Symbol für Nächstenliebe und göttliche Liebe) und Weiß (Reinheit und Heiligkeit) gekleidet und trägt ein Zepter, ein königliches Attribut, das ihren Status als Herrscherin bestätigt. Sie ist mit einem Heiligenschein umgeben, der ihre Heiligkeit symbolisiert. Ihre Rolle ist eindeutig mit einer spirituellen Übertragung verbunden, da sie der knienden Gestalt ein Pergament oder Dokument überreicht. Aufgrund ihrer Haltung und Attribute lässt sich diese Figur als die Jungfrau Maria identifizieren, die in der katholischen Ikonographie oft als Königin dargestellt wird. Bei der knienden männlichen Figur links, die ein Sackleinengewand trägt, handelt es sich eindeutig um einen Ordensmann, wahrscheinlich einen Franziskanermönch. Charakteristisch für die Mitglieder dieses Ordens ist seine Tonsur (die abrasierte Schädeldecke). Er trägt einen Heiligenschein, was darauf hinweist, dass er heilig ist. Seine kniende Haltung und die gefalteten Hände drücken tiefe Demut und Hingabe aus. Es handelt sich wahrscheinlich um den Heiligen Franz von Assisi oder einen anderen berühmten Franziskaner, doch das Fehlen von Attributen wie Stigmata oder eines Kruzifixes schränkt die Bestätigung ein. Ein grüner Vorhang bedeckt den Hintergrund, ein typisches Element der klassischen Ikonographie, um Feierlichkeit zu signalisieren und die heilige Szene einzurahmen. Die Komposition ist mit floralen und architektonischen Motiven verziert. Die helle Farbpalette ist charakteristisch für den neugotischen Stil.


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