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Sion, N.D. Buntglasfenster (I)

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Liebfrauenkirche in Sion

Dieses Buntglasfenster zeigt den Heiligen Karl Borromäus und wurde von Frau Servais, geborene Rollin, zum Gedenken an ihren Ehemann gestiftet.

Dieses Buntglasfenster zeigt den Heiligen Karl Borromäus, eine bedeutende Persönlichkeit der katholischen Reformation und der Gegenreformation. Die lateinische Inschrift in seinem Heiligenschein, Carolus Borromeus, bestätigt die Identität. Der Heilige Karl wird hier in einer Haltung der Hingabe und Demut dargestellt. Ikonografische Analyse Der um den Hals gebundene Strick symbolisiert Buße und Demut. Der heilige Karl trug dieses Symbol häufig, insbesondere in der Öffentlichkeit, um sein Mitgefühl für die Armen und Sünder zu zeigen. Die Tonsur ist ein Zeichen der religiösen Weihe. Es verstärkt die Idee der Entsagung der materiellen Welt und der Hingabe an Gott. Das offene Buch weist auf seine aktive Rolle bei der Anwendung der Dekrete des Konzils von Trient hin, insbesondere in Fragen der Klerus- und Katechismusreform. Der Heilige trägt die rote Mozetta, einen kurzen Umhang der Kardinäle, und die Soutane. In seinen Händen hält er ein Buch, was auf seine intellektuelle und spirituelle Berufung hinweist. Sein zum Himmel gerichteter Blick erinnert an eine kontemplative Haltung und unterstreicht seine direkte Beziehung zum Göttlichen. Reich verzierte Säulen rahmen die Figur des Heiligen ein und erinnern an die klassische Architektur. Der Blumenschmuck und die goldenen Motive betonen Heiligkeit und göttliche Herrlichkeit. Der Text gibt an, dass das Buntglasfenster 1876 von Madame Servais, geborene Rollin, zum Gedenken an ihren Ehemann gestiftet wurde. Dieses Detail unterstreicht die Bedeutung privater Andachten bei der Auftragsvergabe und Finanzierung religiöser Kunst im 19. Jahrhundert.
⤵ Ausführlichere Beschreibung

Dieses Buntglasfenster zeigt den Heiligen Karl Borromäus, eine bedeutende Persönlichkeit der katholischen Reformation und der Gegenreformation. Die lateinische Inschrift in seinem Heiligenschein, Carolus Borromeus, bestätigt die Identität. Der Heilige Karl wird hier in einer Haltung der Hingabe und Demut dargestellt. Ikonografische Analyse Der um den Hals gebundene Strick symbolisiert Buße und Demut. Der heilige Karl trug dieses Symbol häufig, insbesondere in der Öffentlichkeit, um sein Mitgefühl für die Armen und Sünder zu zeigen. Die Tonsur ist ein Zeichen der religiösen Weihe. Es verstärkt die Idee der Entsagung der materiellen Welt und der Hingabe an Gott. Das offene Buch weist auf seine aktive Rolle bei der Anwendung der Dekrete des Konzils von Trient hin, insbesondere in Fragen der Klerus- und Katechismusreform. Der Heilige trägt die rote Mozetta, einen kurzen Umhang der Kardinäle, und die Soutane. In seinen Händen hält er ein Buch, was auf seine intellektuelle und spirituelle Berufung hinweist. Sein zum Himmel gerichteter Blick erinnert an eine kontemplative Haltung und unterstreicht seine direkte Beziehung zum Göttlichen. Reich verzierte Säulen rahmen die Figur des Heiligen ein und erinnern an die klassische Architektur. Der Blumenschmuck und die goldenen Motive betonen Heiligkeit und göttliche Herrlichkeit. Der Text gibt an, dass das Buntglasfenster 1876 von Madame Servais, geborene Rollin, zum Gedenken an ihren Ehemann gestiftet wurde. Dieses Detail unterstreicht die Bedeutung privater Andachten bei der Auftragsvergabe und Finanzierung religiöser Kunst im 19. Jahrhundert.

Dieses Buntglasfenster zeigt den Heiligen Karl Borromäus, eine bedeutende Persönlichkeit der katholischen Reformation und der Gegenreformation. Die lateinische Inschrift in seinem Heiligenschein, Carolus Borromeus, bestätigt die Identität. Der Heilige Karl wird hier in einer Haltung der Hingabe und Demut dargestellt. Ikonografische Analyse Der um den Hals gebundene Strick symbolisiert Buße und Demut. Der heilige Karl trug dieses Symbol häufig, insbesondere in der Öffentlichkeit, um sein Mitgefühl für die Armen und Sünder zu zeigen. Die Tonsur ist ein Zeichen der religiösen Weihe. Es verstärkt die Idee der Entsagung der materiellen Welt und der Hingabe an Gott. Das offene Buch weist auf seine aktive Rolle bei der Anwendung der Dekrete des Konzils von Trient hin, insbesondere in Fragen der Klerus- und Katechismusreform. Der Heilige trägt die rote Mozetta, einen kurzen Umhang der Kardinäle, und die Soutane. In seinen Händen hält er ein Buch, was auf seine intellektuelle und spirituelle Berufung hinweist. Sein zum Himmel gerichteter Blick erinnert an eine kontemplative Haltung und unterstreicht seine direkte Beziehung zum Göttlichen. Reich verzierte Säulen rahmen die Figur des Heiligen ein und erinnern an die klassische Architektur. Der Blumenschmuck und die goldenen Motive betonen Heiligkeit und göttliche Herrlichkeit. Der Text gibt an, dass das Buntglasfenster 1876 von Madame Servais, geborene Rollin, zum Gedenken an ihren Ehemann gestiftet wurde. Dieses Detail unterstreicht die Bedeutung privater Andachten bei der Auftragsvergabe und Finanzierung religiöser Kunst im 19. Jahrhundert.


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